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Haarausfall: Brünette junge Frau greift mit einer Hand ihre langen Haare, mit der anderen Hand hält sie ein Bürste mit einem Büschel Haare darin.
iStock/Siam Pukkato
Symbolbild

Schon wieder die Bürste voller Haare! Das kann viele Ursachen haben. Wie viele verlorene Haare noch normal sind und welche Mittel bei welcher Form von Haarausfall helfen.

100.000 bis 150.000 Haare haben wir auf dem Kopf. Einige Jahre bleibt uns ein Haar erhalten, bevor es ganz natürlich ausfällt. Dann wächst in der gleichen Haarfollikel bis zu 12-mal ein neues Haar heran. Täglich ein paar davon zu verlieren, ist deshalb kein Grund zur Sorge. Sind es im Schnitt allerdings mehr als 100 Stück, spricht man von Haarausfall oder Alopezie.

Gründe für Haarausfall

Haarausfall, der nicht auf bestimmte Krankheiten zurückzuführen ist, tritt in verschiedenen Formen auf. Man spricht dann auch von Alopezie. Hier erfahren Sie die möglichen Ursachen und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt.

Der erblich bedingte Haarausfall ist die häufigste Form. Man spricht auch von androgenetischer Alopezie. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Haarausfall durch männliche Hormone“. Hier dünnt sich das Haar zunächst an den Schläfen aus, wodurch die typischen „Geheimratsecken“ entstehen. Im Laufe der Zeit wandert der Haaransatz weiter nach hinten. Am Hinterkopf bilden sich kahle Stellen, bis meist nur noch ein Haarkranz stehen bleibt. Zu einer vollständigen Glatze kommt es dennoch eher selten.

Grund für den Haarausfall ist, dass die Haarwurzeln erblich bedingt überempfindlich auf ein Stoffwechselprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron reagieren. Die Folge ist eine verkürzte Wachstumsphase des Haares mit vorzeitigem Haarausfall. Auch wenn von „männlichem Haarverlust“ die Rede ist, können auch Frauen betroffen sein. Denn auch bei ihnen bildet der Körper eine gewisse Menge des männlichen Sexualhormons Testosteron.
Diffuser Haarausfall tritt meist nur phasenweise auf – zum Beispiel bei größerem Stress oder emotionaler Belastung. Männer wie Frauen können betroffen sein. Anders als beim erblichen Haarausfall dünnt das Haar nach ein paar Wochen über die gesamte Kopfhaut aus. Auch ein Nähstoffmangel, Crash-Diäten, hohes Fieber, die Einnahme bestimmter Medikamente, Störungen der Schilddrüse oder chronische Erkrankungen wie Diabetes zählen zu den möglichen Ursachen.

Haarausfall, der durch bestimmte Medikamente ausgelöst wird, beginnt häufig 3 bis 6 Monate nach der Einnahme. Besonders häufig kommt dies bei Krebstherapie, manchen Blutdrucksenkern und einigen Wirkstoffen gegen Epilepsie vor. Bei Fragen dazu sprechen Sie uns gerne in Ihrer Apotheke an.
Der kreisrunde Haarausfall wird auch Alopecia areata genannt und ist eher selten. Die Ursache ist noch nicht geklärt. Männer sind ebenso betroffen wie Frauen. Wissenschaftler vermuten eine Autoimmunreaktion als Ursache, bei der es zu lokalen Entzündungen kommt. Dabei richten sich die Abwehrzellen des Immunsystems gegen die Zellen der Haarwurzel.

Beim kreisrunden Haarausfall bilden sich ovale bis runde kahle Stellen. Die Kopfhaut ist zu sehen und abgebrochene Haare an den Rändern der freien Stellen lassen sich leicht herausziehen, in seltenen Fällen bildet sich eine Glatze. Neben der Kopfhaut kann auch die Körperbehaarung an anderen Stellen betroffen sein, wie Bart oder Augenbrauen.

Haarausfall behandeln

Je nach Ursache des Haarausfalls gibt es verschiedene Möglichkeiten der Behandlung:

Der Wirkstoff Minoxidil fördert die Durchblutung der Haarwurzel und kann so die Nährstoffversorgung der Haare reaktivieren. In Ihrer Apotheke erhalten Sie spezielle Präparate in Form von Schaum oder Lösungen, die sich in der Dosierung für Frauen und Männer unterscheiden. Wichtig zu wissen: Ein paar Wochen nach der Anwendung kann sich der Haarausfall zunächst verstärken. Nach etwa einem Vierteljahr machen sich erste Effekte bemerkbar. Eine langfristige Anwendung sollte eingeplant werden, denn die Therapie wirkt nur so lange, wie die Mittel verwendet werden. Sobald man die Behandlung absetzt, wird die Stimulierung des Haarwuchses unterbrochen.

Für Frauen und Männer ist eine Haartinktur mit Alfatradiol zugelassen. Sie wird einmal täglich mit einem Applikator aufgetragen, der die Anwendung erleichtert. Bei Männern kann zudem der ärztlich verordnete, verschreibungspflichtige Wirkstoff Finasterid helfen, der als Tablette eingenommen wird. Er wirkt, indem er in den Testosteronhaushalt eingreift. Hier ist Geduld gefragt, da die Wirkung erst nach mehreren Monaten einsetzt.
Ist der Auslöser gefunden, lässt sich der diffuse Haarausfall in der Regel gut stoppen und die Haare wachsen normal nach. Shampoos, Ampullen oder Tinkturen mit Vitaminen und Mineralstoffen wie Biotin, Folsäure und Zink oder dem durchblutungsfördernden Koffein können das Haarwachstum unterstützen und zur Nährstoffversorgung beitragen. Der patentierte Wirkstoff Aminexil verankert das Haar wieder auf der Kopfhaut und verbessert das Wachstum der Haare. In Ihrer Apotheke erhalten Sie Shampoos und Intensivkuren in Form von Ampullen.
Da es sich beim kreisrunden Haarausfall wahrscheinlich um eine Autoimmunreaktion handelt, wird der Hautarzt eventuell Immunsupressiva wie Kortison verschreiben. Je eher man mit der Behandlung beginnt, desto besser die Aussichten, dass sich die kahlen Stellen zurückbilden.

Haarausfall und Hormone

Auch Veränderungen im weiblichen Hormonhaushalt, zum Beispiel während der Schwangerschaft und nach der Geburt, beim Absetzen der Antibabypille oder in den Wechseljahren, können Haarausfall begünstigen. Oft normalisiert sich der Haarverlust nach einigen Monaten, wenn sich die Hormone wieder eingependelt haben. Sicherheitshalber sollte vermehrter Haarausfall in einer haut- oder frauenärztlichen Praxis abgeklärt werden. In vielen Fällen gibt es Möglichkeiten, mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln entgegenzuwirken.

Wann zum Arzt?

In vielen Fällen hält sich Haarausfall in Grenzen oder reguliert sich wieder. Gehen jedoch die Haare in Büscheln aus und entstehen deutlich kahle Stellen, sollte das Problem ärztlich abgeklärt werden, um eventuell zugrundeliegende Erkrankungen auszuschließen.

Vitalstoffe fürs Haar

Es gibt zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, deren Wirkung zum Teil in Studien belegt ist. Sie enthalten Biotin (Vitamin H), verschiedene Aminosäuren wie Methionin oder Cystin,  Spurenelemente wie Zink, Kupfer und Selen oder pflanzliche Wirkstoffe wie Hirseextrakt. Egal für welches Präparat Sie sich entscheiden, um Haarausfall zu bekämpfen, sind mehrere Wochen Geduld gefragt. Wir helfen Ihnen gerne, das richtige Produkt zu finden.

Kräftiges Haar erhalten

Damit Ihre Haare gesund und kräftig wachsen und nicht abbrechen, brauchen sie vor allem Nährstoffe. Generell lässt sich wenig Einfluss auf die Schnelligkeit des Haarwachstums nehmen, es gibt aber Möglichkeiten, die Haare möglichst lange gesund zu erhalten. Eine ausgewogene Ernährung mit genügend Mineralien und Vitaminen wie Zink, Eisen und Biotin trägt zu einem gesunden Haarwachstum bei und sorgt dafür, dass das Haarprotein Keratin gebildet wird. Auch regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf Zigaretten und übermäßigen Alkoholkonsum können die Haargesundheit positiv beeinflussen.

Die richtige Haarpflege bei Haarausfall

Wenn Sie unter Haarausfall leiden, ist es wichtig, die Haare auch bei der Pflegeroutine zu schonen, um sie nicht zusätzlich zu strapazieren. So gelingt es:

Das Haarewaschen ist die Basis der Haarpflege, sollte jedoch nicht öfter als alle zwei bis drei Tage erfolgen. Kämmen Sie das Haar durch, bevor es unter die Dusche geht, um verknoteten Haaren entgegenzuwirken.
Bei Haarausfall ist ein mildes Shampoo empfehlenswert, das keine Konservierungsstoffe und vor allem keine Parabene enthält. Kräftigend wirken Hirseextrakt, Glykoproteine oder Provitamin B5. Massieren Sie das Shampoo vorsichtig ein und achten Sie darauf, auch der Kopfhaut eine kleine Massage zu gönnen. Das regt die Durchblutung an und aktiviert die Haarwurzel.
Im nassen Zustand brechen die Haare schnell ab und es kommt zu Spliss. Drücken Sie deshalb die Haare nur sanft in einem Handtuch trocken. Danach können sie mit einer speziellen Entwirrbürste ganz leicht gekämmt werden. Tipp: An der Luft trocknen lassen, anstatt zu föhnen, da die Hitze die Haare austrocknet und sie leicht schädigen kann. Wer nicht auf den Föhn verzichten möchte, sollte diesen 15 bis 20 Zentimeter vom Kopf entfernt halten und die kleinste Hitzestufe wählen.
Aufwendiges Styling, Blondierungen und Dauerwellen sind Stressfaktoren für das Haar. Tragen Sie es so oft wie möglich offen und verzichten Sie auf Haarspangen mit Metallklammern, denn diese können zu Haarbruch führen. Wichtig: Vor der Verwendung von Locken- und Glätteisen oder Föhn möglichst einen Hitzeschutz aufs Haar sprühen.

Nährstoffmangel ausgleichen

Ein Mangel an Nährstoffen wie Vitamin B, Eisen, Zink oder Vitamin C kann Haarausfall begünstigen. Wir beraten Sie gerne, wann eine Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen sinnvoll sein kann.

Daniela Tischer,

Ihre Apothekerin

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